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Zeiterfassung und Projektverwaltung selbst gehostet: Was lohnt sich wirklich?

Du hast fünf, zehn oder fünfzehn Mitarbeiter, macht ihr Projekte und am Ende des Monats fragt dich die Buchhaltung – oder du selbst – warum die Stundennachweise von Hans gar nicht mit dem stimmen, was auf der Excel-Liste steht, die Sabine vor drei Monaten angelegt hat. Die Excel-Liste ist zu diesem Zeitpunkt nicht mehr eine Liste, sondern ein Archiv von Annahmen.

Das ist kein Versehen. Das ist der Moment, in dem Zeiterfassung und Projektverwaltung von „mal kurz notiert" zu einem Problem werden, das Gelder, Rechnungen und DSGVO-Verpflichtungen tangiert. Eine Rechnung ohne belastbares Zeiterfassungsbasis ist in der Buchhaltung keine Rechnung, sondern eine Abschätzung. Und Mitarbeiterdaten, die länger gespeichert werden, als das Gesetz zulässt, sind kein Vorsprung, sondern ein Risiko.

Dieser Artikel vergleicht vier Lösungen, die du selbst hosten kannst – Kimai, Vikunja, Redmine und Tamtam – und zeigt danach, wie du Kimai mit Docker, MariaDB, der Web-Oberfläche, der REST-API über curl und einem Rechnungsauswertung-Setup aufsetzt. Der letzte Abschnitt behandelt DSGVO-Grundlagen, häufige Fehler und eine FAQ. Keine erfundenen Benchmarks, keine Preise ohne Quelle. Wo etwas unverbindlich ist, steht es auch so im Text.

Signaturen und Anpassung: Die DSGVO-Regelungen sind die aktuellen Bestimmungen des europäischen DSGVO-Rahmens (Art. 5, Art. 17, Art. 25) – das sind die spezifischen gesetzlichen Vorgaben, auf die sich diese Bestimmungen beziehen. Die Rechtslage auch für Unternehmen, die Dienstleistungen im Auftrag des Kunden erbringen, kann je nach Rechtsform des Auftraggebers unterschiedlich sein. Der vorliegende Artikel beschreibt die Bestimmungen.

Das Ausgangsproblem in wenigen Worten

Eine Zeiterfassung, die aus einer gemeinsamen Excel-Datei oder einer Tabelle besteht, an der vier Leute gleichzeitig arbeiten, hält three Dinge nicht, die sie trotzdem muss:

Der Vergleich der folgenden vier Lösungen beginnt bei dieser Problemstellung. Keine der vier ist die perfekte Antwort auf alle Fragen. Jede löst einen Teil des Problems besser als die anderen.

Hinweis: Dieser Artikel ist redaktioneller Inhalt und enthält keine Affiliate- oder Partner-Links. Alle Angaben entsprechen dem Stand 2026 und können sich ändern.